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Auslands-Tierschutz

Der Auslands-Tierschutz spielt für uns eine besondere Rolle. Natürlich gibt es auch in Deutschland viele schlimme Fälle von Misshandlung wie auch Vernachlässigung, und es gibt viele Tiere, die Hilfe benötigen. Doch die Zustände im Ausland übertreffen dies oftmals noch um ein Vielfaches.
Wir sehen uns oftmals mit dem Argument konfrontiert, dass es in Deutschland doch ausreichend Tiere gibt. Doch was viele vergessen ist, dass unsere Verantwortung nicht an der Landesgrenze aufhören kann.

Unser Leben ist gewissermaßen globalisiert. Es spielt sich nicht mehr alles im eigenen Land ab. Wir reisen mit dem Flugzeug in ferne Länder, kaufen über das Internet Produkte im Ausland und die Sachen, die wir tragen und nutzen, kommen aus aller Welt. Warum sollte aber unsere Verantwortung dann an der Landesgrenze aufhören?

Es geht beim (Auslands-)Tierschutz nicht nur um Vermittlung, sondern vielmehr um Prävention. Das bedeutet zum einen das weitere Ansteigen vorhandener Populationen zu vermeiden, z. B. durch Kastrationsaktionen und zum anderen, durch Aufklärung ein Bewusstsein für den Tierschutz zu schaffen.

Die Tierschützer im Ausland können das nicht alleine in ihrem Land erreichen und sind auf Hilfe von außerhalb angewiesen, da die meisten Landsleute die Notwendigkeit nicht sehen. Hinzu kommt, dass während in Deutschland Haustieren eine wichtige Stellung einnehmen und als Familienmitglied angesehen werden, sie im Ausland oftmals nicht mehr als ein Nutztier wert sind. Wird man ihrer überdrüssig oder benötigt das Tier medizinische Versorgung, scheuen viele nicht davor zurück, sich ihrer Tiere einfach zu entledigen.

Letztlich sollte Auslands-Tierschutz nicht nur ein Thema für diejenigen sein, die sich das ganze Jahr aktiv engagieren. Die meisten werden schon einmal selbst damit in Kontakt gekommen sein. Denn, wem ist in der Ferienanlage, besonders in den südlichen Ländern, nicht schon mal ein hungerndes Kätzchen begegnet, das um Futter bettelt? Die meisten wollen in ihrem Urlaub kein Leid sehen und an Sorgen denken. Viele Hotels "säubern" daher ihre Anlagen von den unerwünschten Gästen oder verscheuchen sie. Für die Katzen bedeutet das, dass es noch schwieriger wird, Futter zu finden und das macht ihre eh schon nicht einfache Situation noch komplizierter.
Doch was kann man als Urlauber dagegen machen?

Ein Beispiel könnte sein, dass man die Hotelleitung anspricht, wenn man sieht, dass Katzen verscheucht werden. Man kann z. B. vorschlagen, dass in einem Bereich, in dem sich die Urlauber wenig aufhalten, eine Futterstelle eingerichtet wird, die vom Hotel betreut wird. Die Katzen werden schnell verstehen, dass sie nicht mehr um ihr Futter betteln müssen, sondern an der Futterstelle nur auf ihr Futter warten müssen.
Am Ende werden alle von ein solcher Lösung profitieren. Kümmert sich die Hotelleitung noch zusätzlich um die medizinische Versorgung (Kastration, Impfung etc.), kann zum einen auf Dauer die Größe der Kolonie kontrolliert werden (sprich es "wimmelt" nicht von Katzen auf dem Gelände), die Gäste werden nicht durch bettelnde Katzen gestört und die Grundbedürfnisse der Katzen sind gesichert. Außerdem: Wer freut sich nicht über den Anblick einer zufriedenen, wohlgenährten und gepflegten Katze? Die Anwesenheit einer solchen Katze wird wohl die wenigsten stören und ein Lächeln auf das Gesicht des ein oder anderen zaubern, während er die Mieze streichelt und vielleicht an seine eigenen daheim denkt.

Auslands-Tierschutz geht uns alle was an!

 

Ihr Team der Pfoten-Hilfe e. V.