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Pflegestelle

Eine Pflegestelle ist in der Regel die Zwischenstelle zwischen Auslands-Tierheim und dem endgültigen Zuhause. Auf der einen Seite wird im Ausland wieder ein Platz frei, wenn ein Tier auf eine Pflegestelle umziehen kann. Auf der anderen Seite wird dem Tier die Möglichkeit gegeben, sich an ein Leben in einer Familie zu gewöhnen, bevor es in ein endgültiges Zuhause zieht. Außerdem erleichtert es die Vermittlung, wenn sich die Katze bereits in Deutschland befindet und potenzielle Adoptanten den Stubentiger vorab kennen lernen können.

Pflegestellen sind somit ein wichtiges Bindeglied zwischen Tierheim und Endplatz und ein unverzichtbarer Bestandteil der Tierschutzarbeit.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns als Pflegestelle unterstützen würden.

Doch was für Anforderungen und Herausforderungen kommen auf Sie zu, wenn Sie einen Pflegeplatz anbieten möchten?

Generell übernehmen die Pflegestellen die Kosten für den täglichen Bedarf des Tieres, d. h. Futter, Streu etc. Sollten Tierarztbesuche notwendig sein, werden die Kosten nach vorheriger Absprache mit der Pfoten-Hilfe e. V. übernommen. Ebenso sollte ein gewisses Maß an Mobilität vorhanden sein, für ggf. Tierarztbesuche oder um die Katze vom Flughafen abholen zu können.

 

1. Junge Katzen

Junge Katzen benötigen noch wesentlich mehr Aufmerksamkeit als eine erwachsene Katze. Daher sollten sie nicht den ganzen Tag außer Haus sein, um ihr Haus nicht evtl. in Einzelteilen zerlegt wiederzufinden. Auch ein Mindestmaß an Erziehungsarbeit sollte geleistet werden.
Die Neugierde und den Forscherdrang der kleinen Racker und den damit verbundenen Trubel sollte man nicht unterschätzen. Das dabei auch mal was zu Bruch geht, ist vorprogrammiert, da besonders bei den ganz Kleinen die Koordination noch nicht so perfekt ist. So kommt es vor, dass der Sprung auf den Tisch auch mal missglückt, Miez sich gerade noch an der Tischdecke festkrallen kann und elegant mit dieser zu Boden segelt. Hier sind starke Nerven und Katzenerfahrung gefragt.

 

2. erwachsene Katzen

Erwachsene Katzen sind in der Regel schon wesentlich ruhiger und haben gelernt, was sie dürfen und was sie nicht dürfen. Sie können auch für einige Stunden alleine zu Hause bleiben. Ein wenig Nachhilfe in Sachen Erziehung benötigt der ein oder andere Stubentiger aber dennoch.
Sollten Sie bisher noch keine eigene Katze haben oder nur wenig Katzenerfahrung besitzen, ist eine erwachsene Katze eine ideale Anfängerkatze.

 

3. kranke oder behinderte Katzen

Diese Katzen haben besondere Bedürfnisse und brauchen daher umso mehr Verständnis. Sind evtl. Medikamentengaben erforderlich, bedeutet das auch einen höheren Zeitaufwand, den man mit einplanen sollte.
Die Umgebung einer scheuen Katze sollte ruhig sein und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten bieten.
Bei einer behinderten Katze sollte, je nach Behinderung, darauf geachtet werden, dass im Haus keine Fallen wie offene Treppen und ähnliches lauern.